Jura-Wintertrekking (3. Teil)

Der dritte Teil der Jura-Winterdurchquerung führte zwölf X*traler*innen auf ihren Schneeschuhen am ersten Tag von Six-Fontaines durch den verschneiten Wald und mit schönen Ausblicken ins Flachland auf den Mont Suchet. Dieser ist mit 1588 M.ü.M. einer der grösseren Jurahügel mit Rundumsicht – eigentlich. Den letzten Teil der Gipfelbesteigung liessen wir dann jedoch grosszügig aus, denn mit dickem Nebel und zügiger Bise war es ziemlich garstig und ungemütlich bei der Mittagsrast auf Le Suchet. Zum Glück führten uns Sepp und sein GPS sicher durch den Nebel Richtung Ballaigues, natürlich nicht ohne uns unterwegs in einer winddichten Tannenkapelle zu einem doppelten Apéro einzuladen. Nach einer Kaffeepause in Ballaigues brachte uns das Postauto nach Vallorbe, wo ein feines Nachtessen, für einige Unentwegte noch das James Pub und dann das schöne Hôtel de la Concorde warteten.

Am zweiten Tag erklommen wir den 1483 m hohen Dent de Vaulion; und was wir dabei erlebten, kann erahnen, wer die Fotos der Tour genau anschaut. Fantastisch schöne Eisbäume erzeugten eine märchenhafte Landschaft, die uns ehrfürchtig staunen liess. Dass sich kurz ein azurblauer Himmel dahinter aufspannte, war eine wunderbare Zugabe. Nach der Mittagsrast auf dem Gipfel ging es talwärts Richtung Le Pont am Lac de Joux, teilweise im Nebel, dafür auch wieder mit mehreren Begegnungen mit Gämsen, die nach Nahrung suchten.

Wir haben diese zweitägige Tour alle sehr genossen; insgesamt legten wir unter Sepps wie immer sehr souveränen Führung etwa 24 km zurück, ca. 1600 m hoch und ca. 1200 m runter. Herzlichen Dank!

Alle Fotos zur Tour findest du in diesem Album.

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