24. Juni 2026
Unsere Wanderung vom Gantrisch aufs Stockhorn war ein echtes Highlight: eine kleine aber feine Gruppe, die perfekte Leitung durch Susanne und hochsommerliches Kaiser/innen- Wetter. Bei der Anreise auf den Gurnigel waren die zwei Postautos zu unserer Überraschung bereits überfüllt, dies an einem Freitag. Die Gegend erfreut sich offensichtlich grosser Beliebtheit.

Der Aufstieg begann angenehm und moderat. Über den Leiterepass führte der Weg durch eine wunderbar liebliche Landschaft bis zum Fuss des Stockhorns. Unterwegs legten wir eine gemütliche Picknickpause ein, begleitet von zahlreichen Schmetterlingen, welche um uns herumflatterten und sich auf Käppis und Händen niederliessen.
Danach wurde es sportlicher:
der Schlussanstieg mit den vielen Treppenstufen verlangte noch einmal etwas Einsatz und Puste, was uns Frauen natürlich nicht von angeregtem Geplauder abhielt. Josef fühlte sich dabei akustisch und tempomässig zunächst an den TGV erinnert – korrigierte sich dann aber schmunzelnd: eher FGV.
Oben auf dem Stockhorn bot sich ein atemberaubender Ausblick: Thunersee, Eiger, Mönch und Jungfrau bis hin zum Mont Blanc. Ein Panorama der Extraklasse, für das sich jeder Schweistropfen gelohnt hat. Beim Abstieg gönnten wir uns dann im Berggasthaus
Oberstockenalp ein feines Stück Aprikosenkuchen, bevor wir von der Zwischenstation Chrindi aus bequem mit der Stockhornbahn ins Simmental hinunterfuhren. Und ja, auch auf der Heimreise im Zug war die Energie ungebrochen und es folgeten weitere angeregte Gespräche.
Ganz herzlichen Dank an Susanne für diesen wundervollen Tag, ich war begeistert.