Als MTB-Tour im Südschwarzwald hat Andreas diese Tour ursprünglich ausgeschrieben. Und dann…..wurde plötzlich die Tour als «Grenztour» benamst! Wie zum Teufel kann ich an einer Grenze eine genussvolle MTB-Tour erleben? Eine Grenze ist doch eine Linie oder Ort, an dem etwas aufhört und etwas Neues beginnt? Also eine Trennung respektive eine Abgrenzung? Oder meint Andreas, dass er uns auf dieser Tour an eine physische oder mentale Grenze bringen will? Also nichts als offene Fragen. Also Andreas will meine persönliche Belastungsgrenze ausloten! Das heisst ich muss neben der geforderten und gut gewarteten Ausrüstung noch Psychopharmaka Tabletten einpacken, resp im Carbon Rahmen meines Bikes gut verstecken. Also wie ihr erahnt, hat dies bei mir schlaflose Nächte hervorgerufen! Aber vielleicht ist ja trotz der Grenze alles grenzenlos wunderbar?



Stramm erschienen wir, das Dutzend, am Bahnhof in Baden. Aber bereits hier auf der SBB-Fahrt via Koblenz und weiter nach Eglisau kamen wir mit dem Verladen der Bikes an die Grenze. Aber bereits hier zeigt X*TRA wieder die einmaligen Fähigkeiten, welche uns in der DNA übertragen wurde. Wir belegten jeden Platz, welcher zur Verfügung stand, um unsere Bikes zu transportieren. Arme Mitfahrmenschen, es war Samstag, und da geht man nach Waldshut zum pöschtele und dies mit Hund und Kinderwagen…Aber zum Erstaunen, alle waren sehr relaxed! Oder hatten die vielleicht Mitleid mit uns, dies wegen dieser «Grenztour»?

In Eglischwein, sorry Eglisau angekommen erklärte uns Andreas den Ablauf dieser hart an der Grenze verlaufenden Tour von Eglisau nach Waldshut. Aber danach gings gleich ans Eingemachte. Es war uns im schönen Städtli am Rhein kein Aufwärmkafi gegönnt, sondern es ging gleich zur Sache hoch zum Rafzerfeld. Von da an war es wie auf einem Rollercaoster. Es ging ufe ond abe. Ein wunderbares Trail Netz streckte sich über die sanften Hügelzüge. Aber wo bin ich jetzt? Nach westen fahrend heisst dies dass links von mir die schöne Schweiz, und rechts von mir das noch schönere Deutschland liegt. Mein Bike kümmert sich um solche Fragen nix, aber hat ja auch kein Hirn! Mein Hirn jedoch will schon wissen bin ich im harten Schweizerfrankenland oder im schwachen Euroland. Aber solange der Trail noch kostenlos befahren werden kann, hat dieser Aspekt keine Bedeutung. Flowig geht es weiter bis zur Küssaburg. Wir genossen die Rundsicht und verpflegten uns bei herrlichem Frühlingswetter. Alle die vom Heimweh geplagt waren, hat Andreas auch berücksichtigt. Sie konnten die Lägern und den Villiger Geissberg von weitem her sehen!
Weiter ratterten wir entlang coolen Trails Richtung Waldshut. Aber ohalätz, zum Abschluss überraschte Andreas uns mit einem mit Anlegern versehenen Downhill Trail. @Andreas: «Die Dütsche chönd au öppis, gäll»!! Dieser Trail führte uns direkt ins Städtchen Waldshut. Hier im Campingrestaurant direkt am Rhein verpflegten wir uns vom Feinsten. Welch tolle Überraschung!

Danke Andeas für dieses «grenzenlos freudige Erlebnis»! Auch dank deiner Umsicht kam niemand an resp über seine Grenzen. Es war grenzenlos entspannt und doch fordernd. Merci an dich und alle für den grenznahen Bike-Spass.
PS: jetzt muss ich nicht vergessen meine versteckten Psychopharmaka Tabletten wieder aus meinem Carbonrohr zu entfernen! Das braucht es nie wenn du mit Andreas unterwegs bist!
Alle Fotos der Tour findest du in diesem Album.