19. – 22. Februar 2026
Trotz der herausfordernden Wetter- und Lawinensituation – geprägt von drei Tagen Dauerniederschlag, hoher Lawinengefahr in den Höhenlagen und nassen Bedingungen in den Tälern – blicken 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf äusserst gelungene Skitourentage zurück. Dank der professionellen Führung und Flexibilität unserer Bergführerinnen Angelina und Carla konnte für jeden Tag ein sicheres und attraktives Ziel gefunden werden.

Und so verliefen unsere vier Tage:
1. Tag: Pulverträume und LVS-Training bei Saxeten
Der Auftakt führte die Gruppe von Saxeten aus auf den Jolandaspitz (nördlich des Rengglipasses). Während im Tal bereits Regen den Schnee schwer machte, genossen wir in der Höhe bei anhaltendem Schneefall herrlichen Pulverschnee. Als kameradschaftlicher Abschluss musste das erste Bier des Tages hart erarbeitet werden: Eine obligatorische LVS-Suche stand auf dem Programm, bevor der Abend beim gemeinsamen Nachtessen im Hotel Jungfrau ausklang.



2. Tag: Freeride und Varianten am Niederhorn
Da der Schneefall anhielt, nutzten wir die Flexibilität des öffentlichen Verkehrs und fuhren nach Beatenberg. Mit der Luftseilbahn ging es aufs Niederhorn, wo wir die Tageskarten für ausgiebige Freeride-Abfahrten nutzten. Ein Teil der Gruppe erweiterte das Programm um eine Tour über den Burgfeldstand zum Gemmenalphorn. Die Abfahrt führte schliesslich nach Waldegg. Nach der Rückkehr via Interlaken genossen wir den Apéro im „Pier One“ und ein thailändisches Nachtessen in Matten.


3. Tag: Kanadisches Feeling im Grindelwaldtal
Der dritte Tag stand im Zeichen des Bergwaldes. Von Grindelwald aus schwebten wir mit der Firstbahn bis nach Bort. Der Aufstieg führte bei Schneefall durch eine tief verschneite Waldlandschaft über den Waldspitz bis zum Band. Nach einer Stärkung im Restaurant Waldspitz folgte das Highlight: Eine „kanadische“ Waldabfahrt in tiefem Pulver, die erst im Tal in schweren Schnee überging. Das Abendessen fand in der Pizzeria Luna Piccante in Wilderswil statt.



4. Tag: Das grosse Finale an der Höji Sulegg
Pünktlich zum letzten Tag wendete sich das Blatt: Die Sonne übernahm das Regiment. Mit dem PW ging es nach Isenfluh und per Seilbahn nach Sulwald. Der Aufstieg führte an der Lobhornhütte vorbei über den Schärihubel bis auf die Höji Sulegg. Belohnt wurden wir mit unverfahrenen Hängen und bestem Pulverschnee im Sonnenschein. Der Abstieg über den Waldweg forderte noch einmal Konzentration, bevor wir eine verdiente Rast in Sulwald einlegten. Die entspannte Abfahrt über den Schlittelweg nach Isenfluh bildete den Abschluss dieser Skitourentage.



Ein herzlicher Dank gilt Loschi für die tadellose Organisation sowie Angelina und Carla. Ihre Expertise ermöglichte es, trotz der kritischen Lawinensituation und des schwierigen Wetters stets das Maximum an Sicherheit und Skivergnügen herauszuholen. Rundum gelungene Tourentage!
Jürg B