Wildgärst – mit Plan B zum Gipfelglück

Wie jedes Jahr durfte auch diesmal die legendäre Skitour mit Jürg Haltmeier nicht fehlen. Unser Ziel hiess Wildgärst und schon die Anreise zeigte: Das wird kein ganz gewöhnlicher Tag. Ohne Schneeketten unterwegs, war nach Meiringen schneller Schluss als gedacht – keine Weiterfahrt. Dank schnellem Handeln von Coole, der sich vor den vorbeifahrenden Schwarzalp-Bus hechtete, wurde kurzerhand umdisponiert und am Ende kamen wir trotzdem alle gut am Ausgangspunkt an – wenn auch mit etwas Verspätung.

Vor uns lagen 1450 Höhenmeter und das klare Ziel, um 14 Uhr umzudrehen, da wir ja wieder mit einem Taxi-Bus zu den Autos zurück mussten. So ging es zügig voran. Die Gruppe war motiviert, und wir wurden mit wunderschönen Landschaften belohnt. Jürg gönnte uns kurze Pausen und der Zeitplan passte.
Die letzten 200 Höhenmeter sorgten dann nochmals für Abwechslung: Ski aus, Wanderschuhe an – zumindest gefühlt. Über Wanderwege ging es zu Fuß nach oben und siehe da – noch vor der gesetzten Zeitangabe standen wir auf dem Gipfel. Belohnt mit einer fantastischen Aussicht: Lungernsee, Sarnersee, Brienzersee, Thunersee und all die verschneiten Berge rundherum – Panorama deluxe.

Die Abfahrt bot etwas von allem: teilweise Pulver, teilweise eher die Kategorie: wach bleiben und konzentrieren. Ein weiteres Novum folgte unten: Nicht nur ein Restaurant vor der Heimfahrt. Nein,
zwei. Man muss Prioritäten setzen. Und in Meiringen darf natürlich das legendäre Merengue einfach nicht fehlen.
Fazit: Auch ohne Schneeketten, mit Verspätung und etwas Wanderung war es einmal mehr eine geniale Skitour – flexibel, sportlich und mit genug Vorfreude auf die nächste Tour mit Jürg.

Fränzi

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