Ein unvergessliches Wochenende im Wilden Westen der Schweiz

Wenn Josef zur Suonenwanderung ruft, wissen alle: Rucksack packen, Wanderschuhe schnüren und in aller Herrgottsfrühe aufstehen! Und so war es auch an diesem Wochenende, als sich 8 Wanderinnen, 11 Wanderer und zwei vierbeinige Begleiter aufmachten, um die Landschaften bei Réchy und Vercorin im Kanton Wallis zu erkunden. Die Stimmung der ganzen Gruppe war ausgezeichnet, trotz der frühen Stunde, zu der wir uns auf den Weg machten.

Mit Zug und Bus fuhren wir nach Réchy. Dort angekommen, erwartete uns ein wohltuender Startkaffee mit einem Croissant. Dann ging es steil dem Bergbach Réche hoch zur Suone Riccard. Die Mühe lohnte sich, denn jetzt begleitete uns das klare Suonenwasser auf unserem Weg. Nach der Mittagspause beim Tunnelausgang der Bisse de Riccard setzte leider Regen ein, was aber nur die Sicht, nie die Stimmung trübte. Wir genossen nach dem steilen Anstieg die flache Bisse de Briey durch wunderschöne Landschaft. Es wurde schnell klar: Im Wallis geht es oft steil hoch und dann steil runter – der Reiz des Schweizer Wilden Westens!

Am Abend erwartete uns das gute Hotel Orzival mit sehr nettem Personal. Das Abendessen und der gute Wein rundeten den Tag ab.

Der Sonntag empfing uns mit angenehmen Temperaturen und trockenem Wetter – ideal für unsere Wanderung der Suone Vercorin entlang. Ein absolutes Highlight war der Aufenthalt auf der Alp La Lé. Dort erwartete uns eine Herde Ehringer Kampfkühe, die ihrem Namen alle Ehre machten und auf der Suche nach Salz und Picknickdecken den Kampf nicht scheuten! Unsere Mittagsrast entwickelte sich schnell zu einem Kampfpicknick mit Rinder- und Muni-Beteiligung. Klare Sieger waren die Ehringer, denn schon nach kurzem Kampf verliessen die nervenschwachen Teilnehmer hastig den Platz– ein wirklich lustiger Moment!

Die Ausblicke in die Walliser Bergwelt waren den ganzen Tag über phänomenal. Wir sahen hinüber nach Crans Montana, wo 2027 die Ski WM stattfinden wird. Immer wieder stotzige Sektionen gehörten dazu und Himbeeren und Walderdbeeren verleiteten zum Intervalltraining. Zurück in Réchy erfüllten wir am Sonntagnachmittag noch unseren Pflichtkonsum: Walliser Aprikosenkuchen. Es zirkulierten viele lustige Geschichten, zum Beispiel „Der Zauberkorb im Schlafzimmer“.

Fazit: Es war ein cooles Vereinswochenende, unterwegs mit Freunden und voller Lebensfreude! Wir haben gemeinsam gelacht, geschwitzt und die beeindruckende Natur des Wallis genossen. Vielen Dank an Josef.

Alle Fotos der Tour findest du in diesem Album.