Skitour auf den Räderngrat

Das Xtra Programm wird immer umfangreicher und trotzdem sind fast alle Anlässe aus-, respektive überbucht! So auch bei dieser, von Pius ausgeschriebenen Tour auf den Rädertengrat. 18 wollten am 23. Januar 2019 dabei sein – 17 waren es schliesslich, einer hats einfach vergessen (auch das gibt’s!). Pius entschied sich daher, die Tour in zwei Gruppen zu führen und hatte mit Steffi einen kompetenten Co-Leiter an seiner Seite. Von verschiedenen Seiten strömten sie also um 08.30 Uhr ins Cafe Bruhin nach Siebnen. Nach Kaffee und Gipfeli gings dann mit dem Auto weiter bis ans Ende des Wägitalersees. Das Autothermometer zeigte -10 Grad C und beim Anblick des kalten, abweisenden Sees begann manche(r) wohl schon etwas zu frösteln. Die Lawinensituation war mässig, die Wetteraussichten zumindest für den Vormittag gut, Schnee hatte es weiss Gott genug.

Nach ausführlichen Infos durch Pius, aufziehen der Felle und kurzem Marsch vom Parkplatz zum Start gings dann los Richtung Rädertengrat. Zuerst auf einem Fahrweg in mässigem Anstieg, dann etwas steiler Richtung der fast komplett eingeschneiten Lufthütte zur ersten Rast. Die vielen Abfahrtsspuren erinnerten uns daran, dass wir offenbar nicht die ersten waren, die seit dem letzten Schneefall auf diesen Berg und wieder hinunter tourten. Bald gings weiter, das Gelände wurde steiler und durfte auf Anweisung des Tourenleiters nur mit grösserem Abstand durchquert werden. Mit jedem Schritt nach oben erweiterte sich das Panorama und die Höhenmeter auf dem Zähler wurden weniger. 1000 waren angesagt, 1200 wurden es schlussendlich, als alle auf dem Grat standen. Freude herrschte und bei immer noch guten Wetter bot sich ein überaus schönes Panorama nach Westen und Norden.

Nach kurzer Rast hiess es dann Felle versorgen, Helm auf, Rucksack zu und ab in die Tiefe. Nun galt es, auf den verspurten Hängen möglichst noch freie Stellen zu suchen, dann konnten auch weniger Geübte wie der Schreibende die Abfahrt wirklich geniessen. Weiter unten wars dann etwas mühsamer (wohl auch wegen der müden Beine), aber die gespurte Piste im untersten Teil führte alle sicher direkt zum Parkplatz. Bei der Rückfahrt dann nochmals einen Ueberfall auf das Cafe Bruhin und Sturm auf Cola und Nussgipfel. Um ein wunderbares Erlebnis reicher zerstreuten sich dann alle XtralerInnen wieder in alle Winde.

Ganz herzlichen Dank an Pius für die sehr umsichtig vorbereitete und geleitete Tour – eingeschlossen darin ist natürlich auch Steffi, der der zweiten Gruppe ein vorzüglicher Leiter war.

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