Jubiläumstourenwoche in Island

Zur Feier der 25. Skitourenwoche reisen 24 X’tra Mitglieder nach Island. Die Gruppe besteht aus 16 Skitouren- und 8 Schneeschuhteilnehmern. Begleitet werden sie von 3 Bergführern.

An dieser Stelle werden wir über das Abenteur berichten. Die Fotos dazu findest du in diesem Album.

Sonntag 15.04.2017 Zuhause

Anita wieder Zuhause

Tagesbericht 180415
tagesbericht-180415.pdf (468 KB)

Samstag 14.04.2017 Rückreise

03:45 AM – Tagwache

…. sind wir doch eben erst gerade  ins Bett gekommen?
Ja wir mussten schnell, sehr schnell schlafen.
Auschecken , Autoladen, und Richtung Gipfel?

Höhe: 11277m
Wetter: „sonnig über den Wolken“
Distanz: Lang, sehr lang

Marschzeit: 3:50h

Ausrüstung: Icelandair, Schwimmweste….

Ja, müde, glücklich, entspannt und zufrieden sitzen wir im Stuhl und cruisen Richtung Südosten….(heimwärts)
Nochmals schwelgen in den schönen Bildern und Eindrücken der Natur pur Islands.
Gespannt sind wir, was uns das letzte Geschenk von unserem Gschänkliman noch bescheren wird.

Alle Geschichten sind ausgetauscht, der Whatsapp Chat verstummt langsam und was bleibt?
…die Vorfreude auf ein nächstes Mal…

Herzlichen Dank nochmals an dieser Stelle allen Akteuren, welche diese Reise für uns möglich machten.

ES WAR EINE PUNKTLANDUNG!

Übrigens:

….Vertrauen ist gut …Kontrolle besser…..
Es sind tatsächlich 46 Kg Gschänkli, die Josef auf der Reise verschenkt hat.

Freitag 13.04.2018

Kommt er oder kommt er nicht? Alle starren gebannt auf den dampfenden Pool. Da ein blubbern, dort ein blubbern und der Wasserspiegel kommt in Bewegung. Alle Handys und Fotoapparate fliegen von der Hüfte in Schussposition. Nach ein paar Sekunden beruhigt sich die Szene wieder, war nur ein Täuschungsmanöver. Also Zeit sich wieder und zu entspannen und den Blick etwas schweifen zu lassen oder für einen kurzen Schwatz mit dem Nachbarn. Dann ein zischen und fauchen…. Mist schon wieder verpasst! Ja, um einen Ausbruch des Strokkur Geysirs auf Bild oder Film festzuhalten braucht es volle Aufmerksamkeit.

 

Neben den 80° bis 100°C heissen Pools und dem aktiven Geysir haben wir noch Wasserfälle in verschiedenen Dimensionen bewundern können. Da gab es den hohen und schlanken Seljalandsfoss und den Gullfoss “Goldenen Wasserfall“ der sich in zwei Stufen über 31 Meter in die Schlucht stürzt. Zum Dessert wurde dann noch der Öxarárfoss serviert, der über die Felsen stürzt, wo die eurasische und amerikanische Kontinentalplatte auseinanderdriften.

Ursprünglich war heute geplant den Eyjafjallajökull (Ausbruch 2010) zu besteigen. Da die Wettervorhersagen eher pessimistisch waren kam Plan B Erlebnistour zum Einsatz. Wie üblich hatten wir aber jedoch auch heute wieder X*TRA-Wetter. Trocken mit ab und zu etwas Wind und mehrheitlich Sonnenschein.

In Reykjavik wurde flugs das Hotel direkt am Hafen bezogen und so reichte es noch für einen kurzen Stadtbummel. Beim Apéro im Hotel wurden dann einige Geheimnisse unseres Geburtstagskindes gelüftet und auf 30 Jahre Fabienne angestossen. Nach der Geschänkli Übergabe von Josef, ging es ins Restaurant Ghandi zum letzten gemütlichen Nachtessen. Noch vor dem Dessert mit Geburtstagskuchen, verteilte Josef die nächsten Überraschungsgschänkli gefolgt vom Dank an unsere Schneeschuhtourenleiterin Anita, die beiden Skitourenleiter Jürg und Tom und unserem Organisator Thomi Erne.

Donnerstag 12.04.2018

Unser Abreisetag von der Trollhalbinsel in den Süden ist Wolkenverhangen, macht nichts, ist eh ein Kilometerfresstag. Endlich Zeit die vergangenen 6 fantastischen Skitourentage mit all den tollen Eindrücken abzurufen, unglaublich was wir diese Woche alles erlebt haben!

Nun sitzen wir hier gemeinsam beim Abendbier, Nähe des bösen Vulkans mit dem unaussprechlichen Namen und geniessen die gemeinsame lässige, nein, megalässige Zeit dieser Jubeltage.

Mittwoch, 11.04.2018

S – SIGLO HOTEL Eröffnung 2015
I – Islandpferde rund 78’000 in Island. Starker, muskulöser Körperbau
G – Geysire – 26 aktive Geysire in Island
L – Lamm – in Island gibt es  ca. 460’000 Schafe
U – Unabhängigkeit 1944, Dänische Herrschaft (1380-1944)
F – Fischfang – Heringsommer Einwohnerzahl von Siglufjordur in den 20er Jahren, 3000 bis 15’000 Einwohner (im Sommer)
J – Juni 21. Sommersonnenwende, Sonnenuntergang in Reikjavik nach Mitternacht, Sonnenaufgang um 3 Uhr
O – Olafsfjördur – 4. bis 6. Juni  Seemannsfeiertage
R – Reikjavik UNESCO Weltkulturstadt der Literatur im Jahre 2011, 122’000 Ew.
D – Dalvik, Fischsuppenkafi wo man  Bier trinkt
U – Unser Leiterteam Jürg, Tom und Anita verdienen sich täglich einen Applaus 👏👏👏
R – Ringstrasse, 1332 km lang wurde am 14. Juli 1974 fertig gestellt

I – Island ist eine Reise wert
S – Schönes Wetter garantiert, wenn X*TRA vor Ort
L – Leider ist die Jubiläumstour schon bald wieder zu Ende
A – Auch heute gings wieder auf Schneeschuh- und Skitour. Start ab Dalvik bei ganztags leicht bewölktem Himmel. Schnee gut bis fahrbar
N – Nordlichter haben wir auch gesehen
D – Das Essen ist sehr abwechslungsreich Fisch, Schaf, Fisch, Schaf ….😊 da war doch noch was! Ach ja, einmal gabs Rind







Dienstag, 10.04.2018

Heute ist der Geburtstag von Josef. Wieder wurden Gschänkli verteilt; diesmal zur Uniformierung der ganzen Truppe eine «Stöckli-Mütze». Ausserdem hat Josef heute seinen «Ruhetag» geschenkt bekommen. Dieser soll verwendet werden zur Handarbeit; wie das in Island der Brauch ist! Dazu erhält er Nähzeug plus alle Caps damit die X*tra-Stofflabels sauber an die Mützen befestigt werden. Als Belohnung darf Josef  anschliessend den Tag geniessen mit einem Ausflug auf Snowscooters. Nach seinen Aussagen war dies der Hammer!

Trotz angesagter Bewölkung hat sich der Tag erneut sehr sonnig präsentiert; die Tourengänger haben sich den Vestarawik und die Schneeschuhläufer ein anderes lohnendes Ziel ausgesucht. Die Schneeschuhtruppe hat in Dalvik auf dem Rückweg noch einen Stopp beim idyllischen Kaffihuis eingelegt, welches berühmt ist für seine Fischsuppe. Eine Delegation der Tourengänger hat nach der Abfahrt nochmals einen Aufstieg von 600 hm absolviert und ist direkt nach Siglufiördur abgefahren.

Josefs Geburtstag wurde anschliessend mit einem Apéro im Hotpot gebührend gefeiert. Alle haben dies sehr genossen und die Stimmung war so richtig ausgelassen. Nach dem Nachtessen sind wir alle noch nach draussen gegangen um die Nordlichter zu erkunden.

Diese haben sich in der Tat auch von der besten Seite gezeigt. MEGA!! Danke für den herrlichen Tag an unsere drei Guides!






Montag, 9.4.2018

Telegram:

Wetter:                Grand beaux

Temperatur:      -5 Grad

Morgenessen: sehr früh, zu früh für Ferien.

Programm:         Walfisch gucken kombiniert mit Scheeschuh- Skitour

Tagesmotto:      Wa(h)(l)lfahrt

Geschenke:       Traubenzucker für das Durchhalten des langen Tages und Beruhigungspillen für die Schifffahrt.

Wallfahrt:           Das morgentliche herunterleiern von «jetzt simmer doch scho 25 Johr…….» hört sich wie ein Gebet an. Man könnte sich deshalb wie auf einer Wallfahrt fühlen.

Walfahrt:            Als Highlight angepriesen erwies sich das «Walegucken» in der Bucht von Dalvic als Geduldsprobe. Schliesslich zeigte sich dann doch noch ein Finnwal mit einer stattlichen Grösse von 25 Metern.

Wahlfahrt:          Nachdem alle mindestens einen Teil dieses Finnwals gesehen hatten, wurden wir vom Kapitän an einem Kiesstrand abgesetzt.

  • Sowohl der Ladyexpress als auch die Skitüreler hatten hier eine Wahl zu treffen. Sind die Berge auf der linken oder rechten Seite interessanter zu Besteigen.
  • Durch die imposante Breite der Hänge können die Skitüreler die Abfahrt der Tour selber wählen.
  • Wählen konnte man auch mit welchem Bus man chauffiert werden wollte.
  • Schliesslich muss man beim Einstieg in den Hot Pot wählen ob der Aufenthalt links oder rechts sein soll.






Sonntag, 8.4.2018

Wenn Engel reisen oder X’TRAler touren
so ziehen sie die schönsten Spuren
in Pulverhänge vom allerfeinsten
und unter himmelsblau vom allerreinsten.

Eine Ueberquerung war heute angesagt
und die Rückfahrt mit den Autos bestens geplant,
.. doch der richtige Schlüssel gehört wohl auch dazu..
und so kamen wir zu einer unverhofften Zvieri-Ruh.

Währenddessen die zwei Uebeltäter schnell zu Fusse
holen mussten die Schlüssel und Busse.
Im Hotpot versammelt sich schlussendlich die ganze Crew
um die Glieder zu entspannen in erholsamer Ruh.

Den Sprung ins eiskalte Meer wagen der Herren vier,
der Rest vergnügt sich bei viel Gelächter und Bier.

Bottich?

Samstag, 7.4.2018

Der zweite Tag begann mit einem exzellenten Zmorge. Von Müesli bis saurem Fisch war alles dabei. Sogar ein Cappuccino, der den Namen auch verdiente. Die Wettervorhersage war also gar nicht gut und entsprechend hoch waren die Erwartungen an das was wir denn wirklich bekommen sollten.

Erst gab es eine weitere Gschänkli-Runde mit Josef (Buff in 10000 Varianten). Wir starteten um neun mit den Autos in Richtung Ólafsfjörður wo wir an der Heliskibase parkierten. Der Aufstieg wurde von den Skifahrern und Schneeschühlern gemeinsam gemeistert. Er war lang, doch je weiter wir kamen, desto schöner wurde das Wetter. Wir hatten nichts dagegen. Lange Zeit war nur das Schlarp-schlarp der Schneeschuhe zu hören. Wir gingen in Reihe und jeder hatte Zeit, sich mal von innen zu besehen und über den Sinn des Lebens, das Universum und den ganzen Rest nachzudenken, wenn man es mal mit Douglas Adams sagen will. Doch plötzlich ertönte ein lautes Wumm, die Schneedecke unter uns senkte sich, das fuhr einem schon in die Knochen. Es waren Spannungen im Schnee die sich lösten und bei genügend starker Hangneigung eine Lawine auslösen können. Wir waren, dank unserer guten Guides, auf sicherem Terrain. Gegen ein Uhr erreichten wir den Gipfel Fjallabigga (Der «a» am Schluss ist so ein komisches Zeichen…). Nun hatten wir bereits knapp 900 Hm auf dem Tacho. Wir genossen bei echt schönstem Wetter den Rundumblick auf Berge, Schnee und den Fjord.

Nachdem jeder jeden beglückwünscht und fotografiert hatte, machten wir uns parat für den Abstieg oder Abfahrt, je nach Schuhwerk. Die Skifahrer starteten und zogen fein säuberlich 18 Schlangenlinien in den Schnee (ich habe sie gezählt), wir mit den Schneeschuhen schritten genüsslich hinterdrein. Die Stille der Berge wurde von zwei Banden Töfflibuebe unterbrochen, die mit ihren Sno-mos hangauf-hangab knatterten. Der Rückweg folgte unserer alten Spur, gegen vier waren wir an den Autos. Die Skifahrer machten eine Zusatz Schlaufe und nahmen nochmals 500Hm Gegenanstieg in Kauf, um dafür die anspruchsvolle Abfahrt direkt bis zum die Auto zu geniessen.

Nach der Rückkehr zum Hotel besetzten wir je nach Vorliebe den Pool, die Bar oder das Bett. Um sieben gab’s den Ausblick auf den morgigen Tag, den wir hier nicht verraten (lest morgen wieder Bericht). Der Tag endete stilvoll mit einem exzellenten Dinner, guten Gesprächen und viel Lachen.

Bericht erstellt durch Jens am 7. April 2018

Freitag, 6.4.2018

Nach einem Zmorge von Hering bis Müesli haben wir uns wieder in unsere drei Büsse reingezwängt. Fast ohne Verkehr schwebten wir schlummernd über die Landstrasse entlang der Küste auf und ab – bis zu unserem Berg.

Vom Parkplatz ging’s in drei Gruppen los, wobei die eine ihre Skier gleich wieder auszog, um den Bach zu überqueren. Weiter hinten im Tal holte sich Jens einen Schuh voll Dreck aus einem verschneiten Bächli. Jens wurde nicht fotografiert, aber weiter oben tauchten die Paparazzi links und rechts aus dem Nichts auf. Auf dem Gipfelchen, fast so hoch wie der Rüsler baute Josef einen Turm aus Rucksäcken um mit Selbstauslöser ein Gruppenföteli zu machen. Das erste gelang, beim zweiten fiel der Turm um und der Schnappschuss in den Himmel.

Die Schneeschuhläuferinnen (sorry Jens, Du bist in der Minderheit) zogen zum nächsten Gipfel über zwei tricky Abstiege und rasteten an einem windstillen Plätzli. Die Skifahrer wiederum kurvten runter, genossen den Pulver, um gleich wieder zu einem Übergang hochzulaufen.

Auf der Abfahrt orchestrierte Pius uns für ein Video als wären wir Statisten in einem Werbefilm.

Zur selben Zeit auf der anderen Hangseite zogen bereits die Schneeschuhläuferinnen den perfekten Parallelschwung in den Schnee. So war es für die Skitüreler ein leichtes dies ihnen gleich zu tun. Beim Eintreffen aller Beteiligten bei den Autos wurden die Skier und die Schneeschuhe wieder eingeladen.

Nach kurzer Fahrt konnten wir die Unterkunft in Siglufjördur für die nächsten sechs Tage beziehen. Im Hotspot bei Bier und Unterhaltung unsererseits läuteten wir eine genussvolle Ankunft ein. Das Abendessen war fein, jedoch knapp bemessen – vor allem für Sportler James.

Liliane und Max

Die Aussicht aus dem Hotel

Unterkunft

Nach 2 Stunden Weiterfahrt sind wir in unserem Tourengebiet angekommen. Bevor wir ins Hotel fuhren haben wir eine Tour gemacht.

Donnerstag 5.4.2018

Die 25. Tourenwoche führt uns mit 24 X’tra Mitgliedern nach Island. Wir treffen uns um 11.30 oder war er doch 12.00 am Flughafen – egal, irgendwann waren alle da. Ski und Schneeschuhe wurden eingepackt und durch das Flughafenpersonal eingeladen.

Bevor die Reise losgeht hat Josef Tommer aber noch Gepäck zu verteilen??? Wir werden beschenkt mit Käppi – Männer- und Frauengrösse mit verschiedenen X’tra Logos! Auf die Frage, warum die Signete noch nicht aufgenäht sind meint Josef ganz trocken: «Wir haben ja Frauen dabei»! – Hab ich da richtig gehört? 😉 Das Problem des Berichtschreibens löst Josef mit einem kleinen Trick. Jeder bekommt ein Notizbuch darin eingetragen ein Datum. Glück hat, wer ein Datum ausserhalb der Reisezeit erwischt hat…Zum Schluss gibt es dann noch einen Thermosbecher mit Überraschung «inside»

Woher hat Josef all diese Geschenke? Es geht so: Er sieht ein tolles Werbegeschenk und fragt ganz locker: «Was muesi mache, dassi 30 Stück gratis bechome?» Offenar ist die «Masche» erfolgreich – aber soooo genau will ich glaub gar nicht wissen, was er alles dafür gemacht hat J Danke für die tollen Geschenke!

Schlussendlich sind wir alle bereit und das Abenteuer Island kann pünktlich starten. Nach der Ankunft (minus eine Geldbörse) und dem Verstauen alles Gepäckes in drei Autos, fahren wir los Richtung Norden. Bei wunderbar blauem Himmel und toller Aussicht auf Berge und Fiorde geniessen wir die ersten Eindrücke. Wir übernachten in Laugarbakki und dürfen uns dort noch am Buffet verpflegen. Josef hat noch eine Überraschung auf Lager. Steffi Grühring wird mit dem goldenen Flügeltuch für seine 25. Teilnahme an der Tourenwoche geehrt. Natürlich bekommen auch alle anderen ein Tuch einfach «nur» in Silberausstattung.

One Comment

  1. Jacqueline

    Ich werde hier zu Hause fast etwas neidisch, wenn ich die schönen Bilder betrachte… aber zum Glück hat auch am Horn (nicht am Kap, am Gebenstorfer 🙂 der Frühling Einzug gehalten.
    Ich wünsche allen noch einen schönen Aufenthalt in Island und hoffe, dass Stefanie und ich heute abend noch einige Walking-Kollegen in Baden antreffen werden! In diesem Sinne: HU….. HU…… HU…..

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