Freeride-/Skitourentag Höch Pfaffen

Am Freitag, den 23. Februar trafen sich frühmorgens um 6.45 in eisiger Kälte 15 X’TRAler auf dem Tägi-Parkplatz. Die Wetteraussichten waren eigentlich gar nicht so schlecht. Nach dem Verstauen des Gepäcks und den Passagierzuweisungen machten wir uns auf dem Weg in die Innerschweiz. Unser Bergführer Jürg wurde pünktlich am Bahnhof von Pius abgeholt.

Nach dem obligaten Kaffee orientierte uns Jürg über den Tagesablauf. Spätestens jetzt stellte jeder Teilnehmer fest: nichts mit Höhenmetern per Lift und Free-Riden, sondern Höhenmeter per Ski und zu Fuss. Dies trübte aber unserer Stimmung keineswegs, sind wir doch alle hart im Nehmen.

Bei der Bereitstellung für den Abmarsch musste leider ein Teilnehmer feststellen, dass sein ordentlich gepackter Rucksack mit den Fellen nicht anwesend war. Also galt es zu organisieren. Mit ca. 1h Verspätung konnten die Betroffenen die Tour auch noch in Angriff nehmen. Der Rest trottete langsam in gemächlichem Tempo dem Berg hoch, durch den dicken feuchten Nebel und durch die Märli-Landschaft.

An der Nebelgrenze ergötzten wir uns an der wunderbaren Lichtstimmung durch den ‚biechtgefrorenen’ Wald. Etwas unterhalb der bevorstehenden Marsch-Passage durften wir vorzeitig unser Z’Mittag und den blauen Himmel geniessen.

Bergführer Jürg ging voraus und bereitete die sehr heikle Stelle vor. Also wurden die Skier auf den Rucksack geschnallt und ab ging es mit Abstand den 45° Hang hoch und quer über das Felsband. Einige schwitzen nicht nur der Anstrengung wegen, sondern auch weil die Passage sich ziemlich «gefürchig» anfühlte. Nach dem Felsbändchen ging es weiter mit Skiern auf den Hohen Pfaffen.

Oben angelangt genossen wir die Aussicht und den Geburtstagskuchen von Markus. Natürlich durfte da ein Ständchen nicht fehlen.

Da die Zeit ziemlich fortgeschritten war, machten wir uns zur Abfahrt bereit. In den oberen Höhenlagen lag ein vernünftiger Schnee. Die X’TRA Leute überwanden die Höhenmeter im Schnellzug mit schönen Spuren im Schnee. Dieses mal ohne Badewanne. Das Felsband wurde geradezu routinemässig passiert. X’TRAler sind extrem lernfähig. Die letzten Sonnenstrahlen geniessend fuhren wir talwärts in die Nebelwand. Unten angekommen musste natürlich unser Durst gelöscht werden.

Lieber Jürg: Tausend Dank für den wunderschönen Tag. Wir kommen gerne nächstes Jahr wieder.

Und hier noch das Album mit allen Fotos.

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