Herbstbiketour zum höchsten Aargauer (23.09.2017)

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«18 agseit – 17 gmacht, Differenz 1» – so lautete die Teilnehmerzahl nach dem Appell, morgens um 07.30 Uhr, als wir uns noch im Nebel auf dem Parkplatz beim Schwimmbad in Schinznach trafen.

Nach einer kurzen Instruktion durch Tourenleiter Sepp, begaben wir uns zügig aufs Bike mit dem Ziel möglichst schnell aus dem Nebel in die Sonne zu finden.

Dies gelang uns dann auch wunderbar, denn Sepp hatte nicht gelogen, als er uns mitteilte, dass wir praktisch alle Höhenmeter vor dem Essen abzuspulen hätten.

Bei wunderbarer Morgenstimmung ging es in angenehmen Tempo über Hügel und Wald zum «Znüniziel» Staffelegg. Unterwegs machten wir kurz halt, um uns der einen oder anderen Kleiderschicht zu entledigen. Oder wir staunten über das Panorama, das sich uns immer wieder zeigte. Sepp bewies dabei seine Ortskenntnisse und erläuterte uns jeweils was wo zu sehen ist oder noch knapp im Nebel läge, aber sonst zu sehen wäre.

 

Kurz nach 9 Uhr genossen wir nach ca. 250 zurückgelegten Höhenmetern auf der Staffelegg unser verdientes Morgenkafi mit Gipfeli. Nach der Weiterfahrt kamen wir um ca. 10.30 Uhr das erste Mal bei der Saalhöhe (779m) vorbei.

Hier genossen wir kurz die tolle Weitsicht, bevor uns der Tourenleiter mitteilte, dass es noch etwas früh zum Mittagessen wäre und wir deshalb noch vor der Mahlzeit unser Tagesziel den «höchsten Aargauer» zu erklimmen hätten.

Etwas hungrig, aber nach wie vor voll motiviert und gut gelaunt, nahmen wir die restlichen 129 Höhenmeter zur Grenze Solothurn-Aargau noch in Angriff. Nach einem kleinen Seitenhieb an unseren Präsi, dass eben doch nicht die Lägern der höchste Aargauer wäre, posierten wir zum obligaten Gruppenfoto rund um den Stein, mit Inschrift der 908m als höchst gelegenem Punkt im Kanton Aargau bei der Geissflue.

 

Da auf dem Foto unsere Bikes leider keinen Platz einfanden, meinte ein Teilnehmer noch «Herbstwanderung mit Helm» würde als Bildlegende gut passen.

Von nun an ging es bergab…jedoch nur was die Höhe anbelangte, uns ging es nach wie vor prächtig…nur der Hunger wurde etwas grösser.

Pünktlich um 11.30 Uhr nahmen wir dann Platz im Garten des Chalets Saalhöhe.

Bei feinem Hackbraten und Nudeln tankten wir wieder Energie und «philosophierten» unter anderem über Rasenmäher-Roboter oder warum Christoph jetzt (noch) mehr Zeit zum Biken hat…

Während der verdienten Mittagspause, trafen wir zufällig noch einen xTRA Kollegen an. Nach etwa 90 Minuten gemütlichem Beisammensein und Erholung, stiegen wir zurück auf unsere Bikes.

 

 

Die vor allem zu Beginn des Nachmittags müden Beine, konnten wir auf der Abfahrt gut erholen. Über die Grenze nach Solothurn, vorbei an der Barmelweid kamen wir an Erlinsbach (SO) und Erlinsbach (AG) vorbei. Von nun an wurde es wieder flach und die letzten 15 Kilometer führten uns am Ufer der Aare entlang.

Gemäss Programm sollten wir zwischen 16-17.00 Uhr wieder in Schinznach eintreffen. Da wir anscheinend die geplante Pace etwas übertrafen, legten wir am schönen Aare-Ufer vor Auenstein nochmals einen gemütlichen Halt ein und genossen die wärmende Herbstsonne. Auch hier trafen wir wieder auf einige Kollegen, welche sich beim Joggen fit hielten…schon wieder wurden wir gesichtet, als wir gerade eine Pause einlegten. 😊

Die letzten knapp 7km vergingen dann sehr rasch, so dass wir kurz nach 15:00 Uhr und zurückgelegten 50km wieder in Schinznach ankamen.

Nun suchten wir für ein Abschlussbierchen noch einen geeigneten Platz. Bei den ersten zwei Restaurants hatten wir kein Glück. Erst in der schönen Gartenbeiz des Badstüblis konnten wir uns niederlassen und nochmals auf den gelungenen Tag anstossen und ein kühles Bier geniessen.

 

Da der Schreiberling und seine Freundin als Einzige mit Öv’s (ein Biketräger-Upgrade für unser Auto ist anzudenken) angereist waren, montierte Loschi unsere Bikes gleich noch bei sich ans Auto. Herzlichen Dank für den unkomplizierten Service.

An dieser Stelle geht auch ein grosses Dankeschön an Sepp Buck, der diese schöne Tour perfekt organisierte. Es hat Spass gemacht – auch dank Petrus, der uns mit tollem Wetter beistand.

Bis zum nächsten Mal!

 

Joël

 

Und hier noch das Album mit allen Fotos.

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